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DJI Mini 2 vs. DJI Mavic Mini


In folgendem kleinen Test möchte ich Euch die Unterschiede, bzw. die einzelnen Verbesserungen der DJI Mavic 2 gegenüber dem Vorgängermodell DJI Mavic Mini vorstellen.

DJI Mini 2
DJI Mini 2 wiegt nur 249g und gleicht dem Vorgängermodell

 

Optisch ist die Mini 2 fast nicht von der Mavic Mini zu unterscheiden. Dennoch haben sich einige (wesentliche) Merkmale verändert. Das Gewicht von 249g ist gleich geblieben, somit fällt die kleine Drohne nicht unter die Kennzeichnungspflicht. Eine Registrierung und eine Drohnenhaftpflicht, werden trotzdem benötig.

Auf der Kamera ist zu erkennen, dass die DJI Mini 2 jetzt Videos in 4K aufnimmt. Ebenfalls gibt es ein LED Licht auf der Vorderseite, dass man in der App auch farblich anpassen kann.

4K Video & LED Licht
Die Mini 2 nimmt Videos in 4K auf und besitzt ein LED Licht an der Front.

 

Hier noch mal der Vergleich zwischen der Mini 2 und der Mavic Mini. Optisch sind sie kaum zu unterscheiden. Dennoch hat sich im Inneren einiges getan und sie ist noch mal ein ganzes Stück attraktiver geworden.

Größenvergleich Mini 2 vs Mavic Mini
Größenvergleich der Mini 2 mit der Mavic Mini

 

Wie immer habe ich die Fly More Combo gekauft, da diese preislich einige Vorteile bietet. Der Neupreis lag bei 599,00 Euro -  das sind 100,00 Euro mehr als der Einstiegspreis der Mavic Mini im Fly More Paket. Was man für den Aufpreis mehr erhält, klären wir gleich.  

DJI Mini 2 Fly More Combo
DJI Fly More Combo für Mini 2

 

Im Fly More Paket enthalten sind: Die Drohne, eine Fernsteuerung, 3x Akku, 3x Ersatzpropeller, USB-C Kabel, Gimbal-Schutz, 3x Anschlusskabel für Tablet/Handy, 1x zusätzliche Steuerknüppel, 18 Ersatzschrauben, Schraubendreher, Propellerhalter, Zweiweg-Ladestation, Ladegerät und Umhängetasche.

Die neue Fernsteuerung ist das Highlight und wurde von der DJI Mavic Air 2 übernommen. Den Bericht dazu findet Ihr hier: DJI Mavic Air 2 im Test

Der Flügelschutz ist sehr praktisch und auch die Umhängetasche hat Vorteile gegenüber dem Case der Mavic Mini.

Tasche der Mini 2 - Case der Mavic Mini
Die neue Mini 2 kommt mit Umhängetasche

 

Die Fernbedienung ist die gleiche wie bei der Mavic Air 2. Das Handy wird oben auf die Fernbedienung gesetzt und ist somit leichter zu befestigen. Durch die Größe liegt die Fernbedienung besser in der Hand. Zudem wurde die Drohne mit OcuSync 2.0 ausgestattet und hat somit eine Reichweite von bis zu 10km. Damit gehören Verbindungsabbrüche der Vergangenheit an.

Flügelschutz und Fernbedienung
Das Handy wird oben auf die Fernbedienung eingesetzt.

 

Beim Akku stellte sich mir gleich die Frage, ob denn die alten Akkus der Mavic Mini auch in die Mini 2 passen würden. Und tatsächlich – die alten Akkus passen in die neue Mini 2 und lassen sich auch mit dem neuem Ladegerät aufladen. Das ist prima, weil ich somit auch meine 3 alten Akkus für die Mini 2 verwenden kann.

Kurios ist, dass es baulich bedingt nicht andersherum geht – sprich die neuen Akkus passen weder in das alte Ladegerät noch in die Mavic Mini.  

Akku Mini 2
Akkus der Mavic Mini passen in die Mini 2

 

Von der Länge der Flugzeit habe ich keinen großen Unterschied feststellen können, obwohl der neue Akku nur noch 2250mAh hat und nicht mehr 2400mAh. Sicher musste durch die neue Technik in der Mini 2 etwas Gewicht gespart werden und deshalb ist die Leistung des Akkus reduziert wurden.

Die Propeller der Mini 2 sind nach meinen Empfinden ein ganzes Stück leiser geworden als bei der Mavic Mini.

Propeller Mini 2
Propeller sind leiser als beim Vorgängermodell

 

Wie gehabt lässt sich die Mini 2 fantastisch fliegen und nimmt nicht nur Videos in 4K auf, sondern auch Fotos im RAW Format, somit ist die nachträgliche Bearbeitung wesentlich besser möglich und es lässt sich noch ein Quäntchen mehr aus den Fotos herausholen.  An der Auflösung von 12MP hat sich nichts geändert.

Bearbeitetes RAW Foto
Bearbeitete RAW-Datei - Klick aufs Bild für volle Größe

 

Was mich mega gefreut hat ist, dass der DJI Mini 2 die Panoramafunktion spendiert wurde, somit lassen sich jetzt 360° Panoramen auch mit der kleinen Mini 2 erstellen.

 

Klick aufs Foto startet die 360° Ansicht.

360° Panorama

 

 

Die App ist einfach zu bedienen und die Drohne lässt sich wie gewohnt gut fliegen. Die Mini 2 ist somit bestens für Einsteiger geeignet. Mit an Bord hat die App verschiedene Quickshots: Dronie, Rocket, Circle, Helix und Booomerang. . Zum besseren Verständnis habe ich alle Flugmodi in folgendem Video aufgezeichnet.

Dronie – die Drohne fliegt rückwärts, steigt und entfernt sich dabei
Rocket – die Drohne steigt in die Höhe über einem Punkt
Circle – umkreist ein Objekt im gleichen Abstand
Helix – umkreist ein Objekt und steigt dabei auf
Boomerang – Umkreist einen Punk als Ellipse
Sport – besonders schneller und agiler Modus

Vor dem Start des Flugmodus, kann man sich auf der App ein Beispielvideo ansehen und muss eine Person, Objekt tracken (markieren mit grünem Viereck).

Die entstanden Videos lassen sich direkt in der DJI Fly App bearbeiten und schneiden, sowie für vorgefertigte Storys benutzen. Die Storys kennt man schon von der DJI Osmo Pocket und DJI Osmo Action.

Leider fehlt der Quickshot Asdroid, den ich bei der Air 2 ziemlich cool fand. Rein theoretisch sollte es die Mini 2 auch können. Eventuell kommt da noch ein Update.

HDR aus 3 Fotos
HDR aus 3 Fotos.

 

Die Qualität der Fotos ist durch die Möglichkeit in RAW aufzunehmen besser geworden, reicht aber an die Mavic Air 2 und die anderen DJI Drohnen nicht heran.

Als Fazit kann man sagen, dass die Verbesserungen der Mini 2 gegenüber der Mavic Mini enorm sind. 4k Video, bessere Fernbedienung, OcuSync 2.0, Fotos in RAW, Panoramafunktion, LED Licht, leisere Propeller.

DJI hat hier noch mal enorm nachgelegt und diese ganze Technik in eine 249g Drohne verpackt.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

DJI Mavic Mini

 

DJI Mini 2
Kleine Drohne die viel Spaß macht

 

DJI hat hier noch mal enorm nachgelegt und diese ganze Technik in eine 249g Drohne verpackt.
Ich kann nur jedem das Upgrade von der DJI Mavic Mini auf die Mini 2 empfehlen. Wer die DJI Mavic Mini bereits besitzt braucht nicht unbedingt die Flymore Combo zu kaufen, da man die Akkus der Mavic Mini verwenden kann.

 

 


Kommentare (2)

Akkus sind schwerer
Was du allerdings vergessen hast zu erwähnen ist, dass die Akkus der Mini schwerer sind als die der Mini 2, damit wird die Drohne schwerer als 249g wenn man sie mit den Mini Akkus fliegt. Also muss man fast wieder die Fly More Combo kaufen.
Lg
#1 - Sabi - 27.12.2020 - 09:36
Hallo Sabi,

da hast Du recht. Das ist so ein bisschen das generelle Problem, sobald man einen Aufkleber auf die Mini macht, kommt sie über die 249g.
Ich habe die Akkus mal gewogen und komme auf einen Unterschied von ca. 4g.

Gruß
Sebastian von fotopxl.de
#2 - Fotopxl.de - 27.12.2020 - 11:07
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